Am 06.03.2012 war ArbeiterKind.de am Kaufmännischen Berufskolleg Duisburg-Mitte zu Gast. Die Schule ist in dem letzten Schuljahr nach Neudorf umgezogen. Der neue Gebäudekomplex des ZBW’s, mit insgesamt 3 Schulen und derzeit 4.600 Schüler/-innen sowie rund 200 Lehrer/-innen, ist überwältigend. Nachdem wir bereits im Sommer 2011 Überzeugungsarbeit leisteten, kehrten wir gerne an das KBM zurück und freuen uns auf eine dauerhafte Kooperation.

Gemeinsam mit Schülern, die zur Zeit unterschiedliche Schulformen besuchen, haben unsere Mentoren Karoline Mis und Crispin Kück zu einer Schulpräsentation eingeladen. Anwesend waren sowohl Schüler/-innen aus verschiedenen Klassen, vereinzelt auch mit ihren Eltern. Ziel dieser Veranstaltung war es, bei den Schülerinnen und Schülern die Lust auf ein Studium zu wecken. Bei ihrem Vortrag erwähnte Karoline zunächst auch die Vorbehalte, die gegen ein Studium ( bspw. Finanzierung, Dauer,…) sprechen, natürlich aber auch die vielen Möglichkeiten und Vorteile während und nach des Studiums (bspw. Jobaussichten, Gehalt und Selbstentfaltung etc.). Die Herausforderung in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen, die uns gleichzeitig besonders viel Spaß gemacht hat, war, dass die Schüler/innen zahlreiche Schulabschlüsse aufweisen – vom Hauptschulabschluss bis zur Fachhochschulreife ist alles vertreten. Obwohl die Überlegung ein Studium aufzunehmen, vielleicht nicht für jeden das Naheliegenste ist, wussten bereits einige über die Studienwelt Bescheid und konnten aktiv mitdiskutieren.

Neben überzeugenden Argumenten für ein Studium zeigten wir im Anschluss die unterschiedlichen Zulassungsvoraussetzungen für Studium. Vorteilhaft hierbei war insbesondere, dass Crispin ebenfalls Fachlehrer einiger anwesenden Schüler/-innen war und ist, wodurch eine vertraute Athmosphäre herrschte. Auch die folgenden Erarbeitungsphasen verliefen sehr erfolgreich. Wir präsentieren auch die verschiedenen Wege, wie die Schüler/innen die Voraussetzungen für ein Studium erlangen und erklärten die Unterschiede („Fachabitur“ und Fachhochschule gegenüber „allgemeine Hochschulreife“ und Universität). Dieser Vergleich war uns besonders wichtig, da wir der Meinung sind, dass nicht früh genug damit begonnen werden kann, über ein Stududium nachzudenken und die eigene Zukunft zu planen.

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